Die private und die offizielle Kommunikation der Italiener während des Ersten Weltkriegs.
Die Ausstellung veranschaulicht einige Aspekte der militärischen und zivilen Kommunikation in Italien während des Ersten Weltkriegs. Die Ausstellung folgt zwei Strängen: der privaten Kommunikation der Soldaten, illustriert durch Briefe und Postkarten von der Front; der offiziellen und strategischen Kommunikation, für die Zeitungen aus jener Zeit und Geräte gezeigt werden, die dem Militär zur Verfügung standen, wie Feldtelefone.
Die Briefe der Soldaten offenbaren Ängste und Gedanken über den Krieg und liefern uns direkte Zeugnisse ihrer Erfahrungen. Sie sind ein greifbarer Beweis für die enorme logistische Anstrengung, die die königlich italienische Armee unternahm, um die immense Menge an Korrespondenz, die in den Kriegsjahren von den Soldaten und ihren Familien produziert wurde, zu verteilen. Die ausgestellten Briefe und Postkarten erzählen vom Zensursystem, das eingerichtet wurde: der Stempel "Zensuriert geprüft" ist ein Beweis für die ständige Kontrolle, die über die Schreiben der Soldaten ausgeübt wurde.
An der sogenannten Home Front wurde eine andere Schlacht, die der Propaganda, geführt. In der Ausstellung wird veranschaulicht, wie die italienischen Zeitungen über den Ablauf der Operationen berichteten, oft in triumphalistischen Tönen.
Schließlich werfen die ausgestellten Telefonanlagen ein Licht auf einen weiteren Aspekt der taktischen Kommunikation an der Front: die Unzuverlässigkeit der Telefonkommunikation, die entscheidend für die Übermittlung von Befehlen war und von den Kabeln abhing, die physisch von Telefonisten abgerollt und installiert wurden, während um sie herum die Schlacht wütete.
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