Signale, Codes, Propaganda.
Vom 8. November 2025 bis zum 28. Juni 2026 beherbergt das Veneto Memorial des Ersten Weltkriegs (MeVe) die Ausstellung Kommunizieren im Krieg, einen Parcours, der die Entwicklung der Technologien und Kommunikationsstrategien in modernen Konflikten untersucht. Von der Telegraphie zu Satelliten werden die Schnelligkeit der Informationen, die Koordination und die Propaganda zu zentralen Elementen der zeitgenössischen Kriegsführung, die auf Kommunikation, Befehl, Kontrolle und Computer basiert.
Die Ausstellung zeigt über 150 Exponate, darunter die Enigma-Maschine, ein Telegraph von Marconi, das Marconiphone V2 und eine Torpedo-Schreibmaschine aus dem nationalsozialistischen Deutschland, die aus Museen und Sammlungen italienischer und venetianischer Herkunft stammen. Die interaktiven und multimedialen Installationen bieten ein immersives Erlebnis, das die Auswirkungen der Kommunikation auf Konflikte sichtbar macht, von den Weltkriegen bis zur Gegenwart.
Der Parcours gliedert sich in drei Stränge: Signale, Codes und Propaganda. Von der Übertragung von Informationen durch Rauch- und Postsignale, über die Verschlüsselung und Abhörung von Codes, bis zur Nutzung der Medien — Radio, Kino, Zeitungen und Plakate — erzählt die Ausstellung, wie das Management von Informationen ebenso entscheidend geworden ist wie die Handlungen auf dem Schlachtfeld und wie es die Wahrnehmung und die kollektive Zustimmung während jedes Konflikts beeinflusst hat.