Zentrale und absolut unverwechselbare Figur der internationalen Rockkultur.
Alice Cooper hat seit seinen Anfängen die Grenzen der Musikshow neu definiert und sich als Erfinder und größter Vertreter des Shock Rocks etabliert. Geboren 1948 in Detroit unter dem Namen Vincent Damon Furnier, kreiert er seit Ende der 60er Jahre eine provokante und theatrale Bühnenfigur, die Hard Rock, Horror-Imagery und visuelle Performance in einer revolutionären Formel für die damalige Zeit vereint, die einen bleibenden Eindruck in der Geschichte der Live-Musik hinterlassen sollte.
Nach seinen Anfängen mit der Band Alice Cooper Group kommt der Erfolg in den frühen 70er Jahren dank eines direkten und abrasiven Hard-Rock-Sounds, begleitet von stark theatralischen Live-Shows, die von makabren Bühnenbildern, Guillotinen, Schlangen, falschen Hinrichtungen und einer Horror-Ästhetik geprägt sind, die das Konzept eines Rockkonzerts revolutionieren.
In der Mitte der 70er Jahre beginnt Alice Cooper eine Solokarriere. In über fünf Jahrzehnten hat er Generationen von Rock- und Metal-Künstlern beeinflusst und ist zu einer unverzichtbaren Referenz für spektakulären und konzeptionellen Rock geworden.
2011 wird er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, eine Anerkennung, die seine zentrale Rolle in der Musikgeschichte bescheinigt. Ein Künstler, der nie aufgehört hat zu überraschen, zu verstören und zu faszinieren, während er seiner einzigartigen und unverwechselbaren künstlerischen Vision treu bleibt.